Österreichische Gesellschaft für Mikrosystemtechnik und Technologietransfer

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ATINET (Austrian Technology Impulse Network)               Folder

2006-2008

 

Aufgabe des gegenständlichen Projektes war es, aufzuzeigen, dass durch Förderung mit öffentlichen Finanzmitteln – zumindest was die ersten Schritte eines technologieintensiven Innovationsprozesses betrifft – neue Unternehmen gewonnen werden können, sich mit forschungs- und technologie-orientierten Aufgabenstellungen zu befassen und dies zu eigendynamischen Effekten bei den betreuten Unternehmen führt. Kennzeichen dieser Effekte ist es, dass die betreuten Unternehmen im Laufe des Innovationsprozesses ihren Eigenleistungsanteil entsprechend erhöhen.

 

Auf Basis der langjährigen industriellen Praxis des Autors wurde der gesamte Innovationsprozess von der Produktfindung bis zur Vermarktung in einzelne Module gegliedert, die einen schrittweisen und somit risikominimierenden Einstieg von Unternehmen in technologieintensive Innovationsvorhaben ermöglichen. Besondere Zielgruppe war hier der KMU Sektor, sowohl produzierende Unternehmen als auch produktionsnahe Dienstleister.

 

 

Platform Smart Textiles                                                        Folder

seit 2006

 

Im Rahmen des ATINET Projektes hat sich im Themengebiet Textiltechnik ein eigenes Firmenkonsortium gebildet, welches an einer Textilplattform zur Abwicklung von Informationsveranstaltungen, Projektplanungen und multidisziplinären Forschungsvorhaben im Thema Entwicklung von Smart Textiles durch Integration von Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik (Sensoren und Aktuatoren)

Interesse hatte.

Dies wird nun in Form einer etablierten Plattform unter der Führung des ÖTI (Institut für Ökologie, Technik und Innovation) geleitet. Partner - neben der OGMS und dem Institut für Sensor- und Aktuatorsysteme der Technischen Universität Wien - sind der Fachverband Bekleidungsindustrie, Fachverband der Textilindustrie sowie der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI).

 

Die Plattform ist Informationsdrehscheibe und Netzwerkknoten auf dem Weg zu neuen Produkten. Innerhalb der Plattform "Smart Textiles" werden daher interessierten Firmen der Textil-und Bekleidungsbranche Österreichs Möglichkeiten aufgezeigt, wie durch die Integration verschiedener neuer Technologien verbesserte innovative Produkte, Prozesse und Dienstleistungen erreicht werden können. Ziel ist es diese Firmen dann in weiterer Folge bei der Adaption und Weiterentwicklung neuer Ideen zu unterstützen."

 

 

Regionale Technologiesprechtage

2007

 

Ziel der Technologiesprechtage ist es, Informationen über Möglichkeiten des Einsatzes neuer Technologien in Produkte, Prozesse und Dienstleistungen an die Unternehmen weiter zu geben sowie vertrauliche Firmengespräche über Anliegen der Unternehmen in diesem Themengebiet durchzuführen.

Strategischer Ansatz des Projektes war es, das in der Schweiz und in Deutschland erfolgreiche Modell von Technologiesprechtagen in Österreich zu etablieren.

Die drei Veranstaltungen fanden in Leobersdorf, Stainz sowie Wr. Neustadt statt; sie beinhalteten neben Vorträgen von Prof. Detter auch Präsentationen von weiteren Experten um KMUs über Trends und Tendenzen der Nutzung neuer Technologien zu informieren und konkrete Ansprechpartner zu liefern.

Die Sprechtage wurden in regionalen Technologie- und Gründerzentren durchgeführt. Die Einladungen wurden über die Lokalpolitik (Bürgermeister, Regionalpolitiker) versendet und entsprechende Artikel wurden über lokale Medien platziert.

 

 

CEPIT (Central European Park for Innovative Technology)

 

CEPIT ist ein in Planung befindliches Projekt zur Entwicklung eines Wissenschafts- und Technologieparks der besonderen Art, in einer strategisch günstigen Lage in einem Stadtteil Bratislavas (Vajnory) und somit im Spannungsbogen der zentraleuropäischen Metropolen Prag, Wien und Budapest.

Prof. Detter entwickelte im Projekt CEPIT als Wissenschafts- und Technologieberater die Konzeption des Technologieparks.

 

 

CEAMAT (Center of Excellence for Applied Manufacturing Technologies)

2007-2008

 

Eine Initiative zur Forschungsförderung von Klein- und Mittelbetrieben an der FH JOANNEUM in Graz

 

Der Studiengang PTO (Produktionstechnik und Organisation) der FH Joanneum wickelt einen dualen Studiengang ab, der insbesondere im KMU Sektor steirischer Unternehmungen hoch nachgefragt ist.

In Kooperation mit der OGMS wurde so im Rahmen dieses Projektes ein entsprechend adaptierter ATI NET Modul mit Themenschwerpunkt Produktions- und Prozesstechnik zur Erhaltung einer zukunftsfähigen Produktion entwickelt.

 

CEAMAT verfolgt somit jene Vorgangsweise zur Problemdefinition und Lösungsfindung, die im Rahmen des zweijährigen ATINET-Projektes entwickelt und erfolgreich zur Integration neuer Technologien in Klein- und Mittelbetriebe eingeführt wurde. Hierfür nützt PTO sein Partnernetzwerk mit 120 Unternehmen und verknüpft diese mit den Kompetenzen und Dienstleistungen der steirischen Beratungs-, Bildungs- und Forschungsorganisationen bzw. bietet Möglichkeiten der Nutzung diverser Förderprogramme.

 

 

SiLu (Sicherheit aus der Luft)

Ein Vorhaben im Rahmen des Österr. Förderungsprogramm für Sicherheitsforschung – KIRAS (2008-2009)

 

Österreichs Bürgerinnen und Bürger haben Anspruch auf wirksamen Schutz und die ungestörte Funktionsfähigkeit kritischer Infrastruktur. Dies gilt ebenso für sicherheitsbezogene Aspekte von Klima und Umwelt. Die Umsetzung dieses Anspruches soll am Beispiel „Sicherheit aus der Luft", (d.h. die Nutzung luftgestützter Technologien einschließlich des zugehörigen Informations- und Wissensmanagements) aufgezeigt werden.

 

Ziel der Studie ist der Entwurf eines integrativen Ansatzes für ein Intellectual Property Cluster „Sicherheit aus der Luft". Es sollen Möglichkeiten des Aufbaus eines diesbezüglich national leistungsfähigen und international wettbewerbsfähigen Industrie- und Forschungsschwerpunktes aufgezeigt werden, wo Akteure von Staat und Industrie, Wissenschaft und Forschung in Österreich vernetzt, eine bessere Abstimmung und Kooperation mit internationalen Partnern die Voraussetzungen für eine volkswirtschaftlich effiziente internationale Kooperation schaffen.

 

Die Kernstrategie des Projektes „Sicherheit aus der Luft“ ist es, einen weitgehend gesamtheitlichen Überblick über die Nutzungsmöglichkeit dieses Themenschwerpunktes für Aufgaben der Erhöhung der Sicherheit, der Überwachung, der Auswertung und der raschen Reaktion von Abwehr von Bedrohungspotentialen, Unfällen etc. zu geben. Dies bedeutet, dass es sich in dem Gesamtfeld um die Entwicklung von Trägereinheiten handelt, die entweder in Bewegung oder stationär in der Luft positioniert sind.

 

 

Innovatives Metall                                                               Folder
AIMEC (Austrian Institute for Manufacturing and Engineering Consultancy)

seit 2008

 

Planungskonzept für ein forschungs- und technologiepolitisches Innovationsinstrument für die österreichische Maschinen- und Metallwarenindustrie zur Stärkung der Innovationskraft in der Branche.

 

Ziel der Studie war es, die Grundlagen der Errichtung einer branchenspezifischen F&E – Technologietransferinstitution für die Branche der Maschinen- und Metallwarenindustrie zu erarbeiten.

 

Die im Planungsstadium erarbeiteten Leistungspakete (siehe Folder) wurden in einer abschließenden Unternehmensbefragung bestätigt und insgesamt als notwendig und wichtig eingestuft. Das bestätigt, dass die Unternehmen hier eine für sie gerade in der derzeitigen Krise wichtige Institution sehen, die branchenspezifische externe Unterstützung mit entsprechenden Förderanteilen zur Verbesserung und Hebung innovativer Aufgaben im Unternehmen gibt.

 

Um den deklarierten Willen dieser Unternehmungen, ihre Innovations- und Forschungsaktivitäten zu aktivieren, zu realisieren wird Anfang 2010 die „Innovatives Metall Forschungs- und Technologietransfer GmbH“ gegründet als Tochtergesellschaft der AustriaTech (Gesellschaft des Bundes für technologiepolitische Maßnahmen).

 

 

Thema Automotive

 

Die österreichische Kfz-Zulieferindustrie ist in hohem Umfang in den Branchen MMI (Maschinen und Metallwaren Industrie), EEI (Elektro- und Elektronikindustrie), Chemie und Textil positioniert. Je nach dem Umsatzanteil im Kfz-Bereich wurden diese Unternehmen besonders hart von der Automobilkrise getroffen. Zur Sicherung dieser teilweise hoch innovativen und High-tech orientierten Unternehmen wurden in der OGMS Konzepte entwickelt, die einen Beitrag zum Überleben dieser Unternehmen insbesondere in den Themengebieten direkte Forschungsförderung und Qualifizierungsmaßnahmen betrifft. Auf Basis von internationalen Desk Research Analysen wurden erste Szenarien konzipiert, die Bezug nehmen auf die zukünftige, generelle Entwicklung des automotiven Sektors. Damit sollen Orientierungen für diese Unternehmen in dem Sinn vorliegen, wie eine mittelfristige Entwicklung des Unternehmens bezogen auf Know-how, Produkte und Qualifikationen anzustreben ist.

 

 

  

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